Meine Lieblingsssupplemente – Teil 1

Meine Lieblingsssupplemente – Teil 1

Wieso sprechen alle im Krafttraining so viel von Supplementen? Welche sind wirklich von Bedeutung und welche sind nur heiße Luft? Wenn ihr diese Fragen dem Großteil der Kraftsportler stellt, können euch diese oftmals keine genaue Antwort darauf geben. Mir jedoch ist es wichtig zu wissen, wie die Nahrungsergänzungen wirken, wozu sie gut sind und in welchem Ausmaß man sie zu sich nehmen sollte. Heute starte ich ein neues Projekt, welches nun jeden Montag fortgesetzt wird: Ich stelle euch ein paar meiner Lieblingssupplemente näher vor mit allen notwendigen Infos. Bevor ich mit dem ersten Supplement beginne, muss ich sagen: Nahrungsergänzungen sind kein Ersatz für ausgewogene Ernährung! Sie dienen nur dazu, Mangelerscheinungen, die durch die normale Ernährung (oder hoher körperlicher Belastung, z.B. Sport) entstehen können, auszugleichen. Zudem gehört gesagt, dass Supplemente in kleinen Mengen zu sich genommen werden. So nun spanne ich euch nicht länger auf die Folter. 😉

Vitamin C – my love <3

Wahrscheinlich kennt das jeder , wenn die Mutter meint, man solle doch um Gottes Willen den Paprika essen, der hat doch so viel Vitamin C. Mütter wissen einfach alles! Okay fast – aber da hat sie wirklich recht. In einem Paprika ist mehr Vitamin C enthalten als in einer Zitrone (100 g Paprika: ~80-100 mg Vitamin C, 100 g Zitrone: ~50 mg Vitamin C).

Wieso ist Vitamin C wichtig für unseren Körper?

Zu allererst wohl der wichtigste Punkt: Vitamin C (umgangssprachlich auch Ascorbinsäure) ist hauptsächlich für das Immunsystem zuständig. Je mehr Vitamin C, desto besser ist das Immunsystem. Das heißt aber nicht, man solle sich mit übermäßig viel Vitamin C vollstopfen, aber eine ausreichend Vitamin C-haltige Ernährung trägt dazu bei, gesund zu bleiben.
Aber nicht nur das, dieses Vitamin C wirkt auch als Antioxidationsmittel in unserem Organismus. Das bedeutet, es fängt sogenannte „freie Radikale“ im Blut, also sauerstoffhaltige Verbindungen, die dem Körper schaden, indem sie sich an den Gefäßinnenwänden festsetzt. Vitamin C kann man sich sozusagen als ‚Putzfrau‘ der Adern vorstellen, um es zu vereinfachen und durch diese erweiterten Blutgefäße ist die Sauerstoffaufnahme erleichtert, wodurch wir besser Ausdauerleistungen bringen können. Außerdem dient Vitamin C als Grundstein für bestimmte Proteine: nämlich die Collagenfasern, welche Haut, Haare, Knochen bilden. Und das Super-Vitamin reguliert den Hormonhaushalt, insbesondere Wachstums- und Stresshormone, sowie es auch am Stoffwechsel bzw. der Fettverbrennung beteiligt ist.

Was passiert bei Vitamin C-Mangel?

Durch das fehlende Antioxidationsmittel steigt das Risiko für Bluthochdruck und Schlaganfälle, sowie für Herz-Infarkte. Aber auch das Risiko zu erkranken ist auf Grund des schwächeren Immunsystem erhöht und die Konzentrationsfähigkeit ist geringer. Außerdem verheilen Narben schlechter und das Bindegewebe ist auch schwächer (wegen des fehlenden Collagens).

Vitamin C – Krebs und Sport

Auch bezüglich Krebserkrankungen gibt es Studien in Zusammenhang mit Vitamin C, denn durch intravenöse Einnahme von Vitamin C wird das Immunsystem gestärkt, woraus sich eine verbesserte Lebensqualität, sowie eine längere Lebensdauer für den Patienten ergeben. Zudem gibt es Vermutungen, dass Vitamin C in diesem Zusammenhang das Wachstum der Krebszellen verlangsamt oder gar stoppt, da bei ein paar Patienten sogar Rückbildungen des Tumors zu erkennen waren.

Besonders im Sport ist Vitamin C auch von Vorteil, da es wie schon erwähnt nicht nur die Fettverbrennung ankurbelt, sondern auch unser Immunsystem durch die kurzzeitige extreme Belastung geschwächt ist.

Wann? Wie? Und wieviel Vitamin C benötige ich?

Wenn man zu wenig Obst und Gemüse zu sich nimmt, sollte man Vitamin C zusätzlich zur Ernährung zu sich nehmen, genauso bei öfteren / regelmäßigem Alkoholmissbrauch. Raucher und Schwangere haben einen erhöhten Vitamin C – Verbrauch und bei akuter Immunschwäche (Verkühlung, Grippe, etc.) kann eine schnelle, hohe Aufnahme von Vitamin C auch zur Genesung beitragen.

Vitamin C gibt es inzwischen als Brausetabletten in beinahe jedem Lebensmittelgeschäft, sowie in Bio-Läden und dm-Märkten. Natürlich ist es besser einen Paprika zu essen, aber das liegt ganz in eurer Entscheidung.

Ein ungefährer Mindestwert für die tägliche Zunahme von Vitamin C liegt bei 100 mg, bei Rauchern jedoch liegt der Wert sogar bei 150 mg. Wie gesagt ist das der Mindestwert, vorgeschlagen werden für einen optimalen Vitamin C – Gehalt an einem durchschnittlichen Tag, ohne allzuviel Bewegung, ca. 300 mg pro Tag.

Wichtig ist auch noch, dass Vitamin C wasserlöslich ist und somit nicht überdosiert werden kann, da unser Körper die übermäßige Vitamin C – Menge schlichtwegs wieder ausscheidet. Jedoch sollte man trotzdem eine optimale Einnahme von Vitamin C anstreben, da eine dauerhafte Überdosierung trotz allem Nachteile und Risiken mit sich bringt.

 

Ich hoffe, ihr habt jetzt mal einen Überblick von meinem ersten Supplement, wenn noch Fragen offen sind, könnt ihr euch gerne in den Kommentaren oder per E-Mail melden! 😉

Stay tuned – nächsten Montag kommt ein Beitrag zu meinem nächsten Supplement.
Was das wohl ist? Und wieso ich genau dieses ausgewählt habe – all dies erfahrt ihr nächste Woche. 🙂

Eure Ella-Marie

 

P.S.:
Ihr wollt ein paar natürliche Supplemente, aber wisst nicht welche? Hier habe ich ein paar davon aufgelistet – natürlich mit Erklärung wieso und welche künstlichen Produkte dadurch ersetzt werden.

 

 

Quellen:

http://www.zentrum-der-gesundheit.de/vitamin-c-mangel-ia.html
http://www.zentrum-der-gesundheit.de/vitamin-c-bei-krebs-ia.html



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