Low Carb – Bounty-Kugeln

Low Carb – Bounty-Kugeln

Eine meiner Lieblingssüßigkeiten sind Bounty-Riegeln und von diesen könnte ich Tonnen verzehren! Blöd nur, dass dies momentan mal so gar nicht mit meinen Diät-Plänen überein geht. 🙁 Aus diesem Grund habe ich mal ein Rezept ausprobiert, um mir den Genuss von Bountys nicht zu nehmen, auch wenn ich mich momentan mit möglichst wenig Kohlenhydraten ernähre. Natürlich möchte ich euch, den Kokos-Liebhabern und Low Carb-Freaks, dies nicht vorenthalten. 😉

Was ihr für die Grundmasse braucht:

  • 100 g Kokosraspeln
  • 150 ml Milch
  • 15 g Protein oder Kokosmehl

Alle obengenannten Zutaten vermischt und verrührt ihr gut, sodass eine homogene Masse entsteht. Am besten legt ihr ein flaches Gefäß mit Backpapier aus oder ihr legt das Papier auf ein kleines Brett. Aus der Masse formt ihr 15-20 Kugeln (Größe je nach Belieben) und gebt diese dann auf das Backpapier. Die Kokoskugeln kommen nun für 45-60 Minuten in euer Gefrierfach (je nach Größe – je größer die Kugeln, desto länger die Gefrierdauer). Während die Kugeln schön an Temperatur verlieren, widmen wir uns nun der selbstgemachten Schoko-Glasur – welche natürlich auch Low Carb ist.

Was ihr für die Glasur braucht:

  • 25 g Kokosfett
  • 20 g pures Kakaopulver
  • je nach Geschmack etwas Süßungsmittel
    • gut eignet sich Honig (1 TL) oder etwas Erythrit als Puderzucker für kohlenhydratarme Süßung

Das Kokosfett in einen möglichst kleinen Topf geben, ich habe einen Topf aus Blech, welcher mal zu einem Puppen-Kochset gehörte, verwendet. 😀 Ansonsten könnt ihr auch die Mengen verfünffachen und den Rest im Kühlschrank aufbewahren, denn in einem der nächsten Beiträge zeige ich euch ein weiteres Rezept, wo ihr die übrige Glasur braucht. Auf jeden Fall sollte der Boden des Topfes bedeckt sein, wenn ihr das Kokosfett bei mittlerer Hitze zergehen lasst. Sobald die gesamte Masse zerronnen ist, nehmt ihr den Topf vom Herd herunter und lasst das Fett kurz wieder abkühlen. In das flüssige Kokosfett rührt ihr nun das pure Kakaopulver unter, sodass eine cremige Masse entsteht. Für die Süß-liebenden unter euch kommt nun der Honig zum Einsatz: Topf wieder bei mittlerer Hitze auf den Herd stellen und ungefähr 1 TL Honig unterrühren, danach kosten (Achtung heiß!) und wenn euch es noch zu bitter ist, etwas weiteren Honig hinzufügen. Der selbe Vorgang gilt auch für die Zugabe des Erythrits, für diejenigen, die auch bei der Glasur an Kohlenhydraten sparen wollen. Sobald auch das Süßungsmittel gut untergemischt ist, den Topf wieder vom Herd entfernen.

Wenn die Glasur fertig ist, die Kokoskugeln wieder aus dem Gefrierfach nehmen und die Kugeln einzeln in die Schoko-Glasur eintunken oder überträufeln. Abschließend nochmals für 5-10 Minuten in das Gefrierfach stellen, sodass die Glasur hart wird. Danach im Kühlschrank aufbewahren und am besten kalt genießen, da der Genuss der Bounty-Kugeln mit steigender Temperatur erschwert ist (Glasur schmilzt leicht und die Kokos-Kugeln zerfallen).
Auch wenn die Dauer durch die Gefrierzeiten vielleicht überraschend lang ist, ist der Aufwand wirklich gering und die Herstellung ziemlich leicht.

Somit habe ich euch den perfekten Low Carb-Snack an heißen Sommertagen vorgestellt – lasst es euch schmecken! 🙂

Eure Ella-Marie

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