Urlaubsimpressionen – Berge, Kühe und Hundegebelle

Urlaubsimpressionen – Berge, Kühe und Hundegebelle

Santorini, Pula, Bibione, Griechenland, Kroatien, Italien, Spanien und so weiter. Doch was kann dieser Urlaub, was Österreich und die nördlichen Strände nicht können? Ich muss gestehen, ich war noch nie in Griechenland und Kroatien, dafür jedoch in Italien und Spanien. Und eins kann ich sagen: Im Hochsommer ist mir der Norden lieber! Auch wenn jetzt viele von euch ‚aufschreien‘ und die Hitze im Süden verteidigen, denn „da kann man so gut am Strand liegen und sich sonnen lassen“: Ich bin lieber in den Bergen auf Aktiv-Urlaub oder im Norden am Meer. Denn auch an Nord- und Ostsee kann man gemütlich das Strandleben genießen, ohne dass man zwischen hunderten Urlaubern an der Liege festklebt. 😉

Wie ihr euch jetzt schon denken könnt, geht es heute (und in ein paar Wochen wieder) über meine Urlaubsziele, was ich dort so erlebt habe, was mir gefällt und warum ich überhaupt dorthin fahre.
Mein erster Teil der Urlaubsimpressionen dieses Jahres handelt von meinem jährlichen Aktivurlaub in den österreichischen Alpen, eines meiner Sommer-Highlights, denn dort fühl ich mich wohl.

Jeden Sommer 12 Jahre lang für 1-2 Wochen in die Berge fahren zu können, ist unheimlich viel wert. Zwischen Gesteinen, Gebirgsbächen, Wäldern und Kühen komme ich nach einem anstrengenden Jahr wirklich zur Ruhe. Hier passiert das, was sich alle vom Urlaub erwarten: ich kann abschalten. Entspannen. Tief ein- und wieder ausatmen. Aber natürlich reicht das für mich nicht, um den Urlaub genießen zu können – da muss schon eine sportliche Betätigung her. Und zu meinem Glück gibt es davon ja genug in den Alpen. 😀

Kurzes Fazit von Montag bis Freitag:

  • Bergläufe: 28 km, ges. Höhenmeter: 1.704
  • Mountainbiken: 12 km, ges. Höhenmeter: 806

Es ist zwar nicht die Welt, aber für die ersten Bergläufe meines Lebens lassen sich die Summen doch sehen, besonders weil ich mich nicht unterkriegen ließ – auch wenn es manchmal unheimlich anstrengend war, das Tempo zu halten. Ein bisschen Stolz kann da ja nicht schaden, um bei einem meiner letzten persönlichen Blogpost anzuknüpfen. 🙂

Hier in Tirol knapp an der Grenze zu Salzburg ist eines außergewöhnlich, zumindest für Stadtmenschen wie mich. Die Kühe haben nämlich das sogenannte „Blumenbesuchsrecht“, das bedeutet unsere Kuhlimuhs dürfen sich frei bewegen und sind nicht eingezäunt. Da kommt es öfters mal vor, dass hinter der nächsten Kurve eine mächtige Kuh auf der Straße steht und genüsslich das Gras am Straßenrand frisst.

Was ich an den Bergen so liebe, ist die Natur, in der Mensch einfach Mensch und Tier einfach Tier sein kann.
Apropos Tier, da habe ich euch etwas vorweg gehalten:
Ich habe Familienzuwachs bekommen! Im Grunde ist sie wie ein Baby: meine 4 Monate junge Labradoodle-Hündin. Aufgeweckt, neugierig, unheimlich schnell (wenn sie uns mal wieder einen Apfel aus dem Garten stiehlt) und auch kuschelbedürftig. Mit ihr war unser Urlaub in den Bergen noch eine Spur anstrengender, denn da junge Hunde wegen der Gelenke noch nicht lange und steil gehen dürfen, mussten wir sie immer wieder mal in einem Rucksack einen Teil der Strecke tragen. Ein Hund ist zwar unheimlich viel Arbeit, besonders jetzt in der Erziehung, aber ich kann jetzt schon sagen: Jede Schimpferei, weil sie mal wieder im Garten gegraben hat oder meint, mit mir wie mit einem anderen Welpen zu spielen, ist sie wert. Nicht umsonst heißt es:

A dog is the only one on earth who loves you more than he loves himself.

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Und dies bekommt man jeden Tag zu spüren. Also meine Hündin würde ich nie wieder hergeben und ich freue mich schon auf die späteren Jahre, wenn sie mit mir laufen gehen darf, ohne Rücksicht auf ihre Gelenke zu nehmen. Da sie als Labradormischling einen relativ ausgeprägten Jagdsinn hat, wird dies sicherlich noch lustig werden, aber immerhin hat sie auch viel Ausdauer.

In einer Woche geht’s dann los: Campen an die Nordsee, nach Norddeutschland und Holland, wo ich sicherlich auch sehr viel zu berichten haben werde. Natürlich werden die nächsten Beiträge nicht nur persönlich sein, sondern auch ein paar Rezepte werde ich untermischen, sodass es nicht allzu eintönig wird. 🙂

Was habt ihr im Sommer noch so vor? Große Weltreise oder doch lieber am nächsten Badesee auf dem Handtuch die Sommersonne genießen?
Genießt auf jeden Fall jeden Tag, denn was gibt es schöneres als einfach mal für ein paar Stunden den Stress und Alltag zu verbannen und mal abzuschalten.

Eure Ella-Marie

Hier noch ein paar Schnapschüsse, wo ich nichts verändert, sondern die Gegebenheiten einfach nur abgelichtet habe.

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Unverantwortlich, seinen Müll einfach liegen zu lassen. Lieber einpacken und beim nächsten Mülleimer wegschmeißen.

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