Urlaubsimpressionen – Surfen, Bier und Drogen

Urlaubsimpressionen – Surfen, Bier und Drogen

Tach! 😀
Hier bin ich wieder und melde mich mal wieder „kurz und knapp“ aus dem Urlaub. Es steht wieder ein neues Urlaubsimpressionen-Update an, aber nicht nur das, ich will auch heute wieder ein wenig Infos und Wissenswertes einbringen. Jedoch diesmal nicht über Ernährung oder Training, sondern über Drogen. Ich weiß, ich weiß, das klingt dramatisch, aber hin und wieder tut Dramatik gut – besonders wenn über dieses Thema zu oft geschwiegen oder Blödsinn erzählt wird. Aber zuerst mal zu meinem Urlaub, denn wie ihr im letzten Beitrag schon mitbekommen habt, treibt mich auch dieser Urlaub weit herum und somit ging es natürlich nach Norden auch wieder weiter. Ach ja, bevor ich es noch vergesse: über die Internet-Hotspots der Campingplätze ist es mir leider nicht möglich, dass ich die dazugehörigen Fotos uploade. Deshalb kommen diese natürlich sofort online, sobald ich wieder zu Hause bin. – Bis dahin müsst ihr mit meinen Schnapschüssen auf Instagram leben. 🙂 Aber nun zurück zu meinen heutigen Themen: (Wind-)Surfen, Bier und Drogen.

Mein Stopp Nr. 4: Urk

Komischer Name, ha? Dachte ich auch, typisch Niederlande. 😀 Diese Drei-Buchstaben-Stadt – oder eher das Dörfchen – wirkt zu Beginn etwas verschlafen. Es tat sich nicht viel auf den Straßen und meine Hoffnung auf den großen Strand schlecht hin wurde auch nicht erfüllt. Aber auf den zweiten Blick hin wurden all die verborgenen Schätze sichtbar. Nicht nur der kleine Segelhafen lädt zum Begutachten ein, auch die kleinen Backsteinhäuschen, die typisch für die Niederlande und so stilvoll eingerichtet sind, erfüllen mein Erkunderherz mit Freude.

Mein Geheimtipp für Urk (& Umgebung):

Lemmer. Lemmer ist eine kleine Stadt mit ca. 10.000 Einwohnern, welche knapp 25 km von Urk entfernt liegt. Nicht nur der Strand (mit Surfschule, deren Windsurfangebot ich natürlich sofort nachkam) lädt zum Träumen und Genießen ein, sondern auch die Stadt. Jetzt Anfang August findet die jährliche Segelregatta statt, bei welcher Segler aus verschiedensten Gebieten aus ganz Friesland ihr Können über 10 Tage und in mehreren Städten am Ijsselmeer beweisen. In dieser Woche ist in Lemmer die Hölle los. Ich verstehe zwar nichts vom Segeln, aber die Begeisterung der holländischen Zuseher, der Kirmes direkt in Lemmer und die Eisdiele an der Brücke Lemmers sind auf jeden Fall einen Besuch wert.

Stopp Nr. 5: Amsterdam

Wie könnte es auch anders sein, Amsterdam kann man wohl kaum vermeiden, wenn man in den Niederlanden auf Urlaub ist. Zwar wurde diese Stadt von mir schon mal vor vier Jahren besucht und stand eigentlich nicht auf meinem Urlaubsplan, aber dennoch zog es mich hierher. Denn ich wollte nun endlich die Heineken Experience Tour erleben und habe zudem erfahren, dass bis Ende September Banksy-Kunstwerke im Museum für moderne Kunst zu sehen sind. (Ja ja, ich weiß, ich und meine Kunstmuseen.. 😀 )
So nun zu Punkt 1: Die Heineken-Tour. Um ehrlich zu sein, habe ich mir dies etwas anders vorgestellt. Mit knapp 20€ Eintrittspreis habe ich mir eigentlich erwartet, Teile der Produktion zu sehen, in etwa so wie bei Zotter in der österreichischen Steiermark. Sprich: verglaste Wege, auf denen man die Produktion des Produktes begleitet und unterwegs an bestimmten Abschnitten das Teilprodukt kosten kann. Natürlich weiß ich, dass die Bierherstellung schlechter in diese Abschnitte einzuteilen ist, als bei Schokolade, aber dennoch kam bei mir während der Heineken eher ein Werbe- als ein Aha-Gefühl auf.
Punkt 2: Banksy. Schon seit Jahren bewundere ich diesen Künstler. Denn er beweist: Graffiti ist Kunst und kann etwas bewirken. Hinter jedem seiner Kunstwerke steckt eine Message, mal offensichtlicher, mal versteckter und immer, ja immer, ehrlich und wahr.

Mein Geheimtipp für Amsterdam:

Die Kaffeekette „Coffeecompany“, welche auch nähe der Stadhouskade und dem Heineken Experience Center zu finden ist. Nein, es ist kein Coffeeshop (dafür bin ich auch nicht in Amsterdam – Hände weg von Drogen 🙂 ), sondern ein kleines Caffee, mit leckerem Kuchen (wie schon erwähnt, im Urlaub besteht nichts – einfach gar nichts – aus Kohlenhydraten, das will uns die Industrie nur vorspielen 😛 ) und super Kaffees, auch mit verschiedenen Milchalternativen erhältlich.

Nun spanne ich euch nicht mehr länger auf die Folter und erzähle euch,….

 

Warum ich sage „Hände weg von Drogen“

Dass Drogen oft „verharmlost“ werden, ist uns, glaube ich, allen klar. Und damit rede ich jetzt nicht nur von Marihuana, sondern genauso von Zigaretten und Alkohol. Was viele jedoch nicht wissen, ist, dass Nikotin und Alkohol eine beinahe gleich schädliche Wirkung wie THC haben. Beide Stoffe, Nikotin und Alkohol machen psychisch UND physisch abhängig, das Zittern der Hände beispielsweise kennt so mancher Kettenraucher und Alkoholiker. THC hingegen macht „nur“ psychisch abhängig, das dafür in einem ganz anderen Ausmaß. Denn je nach genetischer Veranlagung kann sogar ein einziger Joint zu einer solchen Abhängigkeit führen. Aber zuerst mal zur Wirkung: So manch einer spricht davon, dass THC Glückshormone freigibt, aber dem ist nicht der Fall. THC wirkt nur hormon- und launenverstärkend, sprich bei guter Laune können wir durch das Rauchen von Gras glücklicher werden. Aber genauso wahrscheinlich ist es, dass unsere Laune sinkt, wenn wir innerlich Stress oder Unruhe erfahren. Zudem bewirkt THC eine Unter- oder Überreaktion der Synapsen – wir werden entweder in Extremfällen sehr kreativ oder jedoch auffallend müde, auch Halluzinationen verschiedenster Stärke und Schwere können Teile der negativen Nebenwirkungen sein. Diese Veränderung im Gehirn bewirkt auch ein Absterben an Gehirnzellen und kann auch die Synapsen soweit verändern, dass psychische Krankheiten entstehen. Es gibt zum Beispiel vereinzelte Kiffer, welche irgendwann in einer Art „Dauerzustand“ landen, also das Gehirn findet aus dem Rausch des THC’s nicht mehr heraus und das alltägliche Leben wird dementsprechend schwer. Denn im THC-Rausch nimmt man seine Umwelt langsamer wahr, als sie in Wirklichkeit ist, teilweise wird die Realität auch verzerrt und verändert – hier wären wir wieder bei den Halluzinationen. Auf der anderen Seite jedoch können ebendiese Nachteile für wenige Personen zu einem großen Vorteil werden, nämlich für jene, die an einer psychischen Krankheit, wie zum Beispiel Tourette, leiden. Aus einigen Studien geht hervor, dass das Rauchen von THC ebendiese Störungen lindert bzw. gänzlich stoppt. Jedoch muss dies unbedingt mit einem Arzt abgeklärt werden und auch ein Gerichtsbeschluss muss vorhanden sein, um THC in Österreich und Deutschland legal als Arzneimittel verwenden zu dürfen. Denn auch wenn besonders unter Jugendliche Marihuana beinahe schon wie Alkohol gebraucht wird, bleibt es eine Droge und in den meisten Ländern illegal.
Woher ich all diese Infos habe? Dank meiner alten Schule konnte ich Teil der Suchtprävention-Peers werden und habe somit schon so einiges über sämtliche Drogen gelernt. Aber nicht nur das, ich versuche mich auch über Dokumentationen und Studien auf dem Laufenden zu halten, da mich diese Themen interessieren.

 

So zurück zu meinem ursprünglichen Thema: Eine Woche Urlaub, Entspannung und Erkundung liegt noch vor mir, welche ich natürlich in vollen Zügen genießen will und werde. Die letzte Woche mal komplett abschalten zu können, war wirklich erholsam, obwohl mir das Beitrag-Schreiben etwas abgegangen ist. Und genau wegen dieser Erholung von meinem Alltag zu Hause werde ich auch kommende Woche wieder eine Mittwochs-Pause einlegen. Nächsten Sonntag, in genau einer Woche, kommt dann mein allerletzter Beitrag zum Thema Sommer-Urlaub, dann beginnen auch wieder meine regelmäßigen Rezepte. Von den letzten Stopps werde ich natürlich erzählen, aber nicht nur das, auch ein persönlicher Rückblick wird beim nächsten Beitrag die Seiten füllen.

Ach herrje, ich habe schon wieder so viel zu sagen gehabt, dass ich die Länge des Beitrages übersehen habe. Naja, ist halt auch dieser Beitrag wieder mal ein weniger länger als anfangs gedacht – dafür jedoch habe ich gesagt, was ich sagen wollte. So und nun Schluss. 😀

Bis dahin sage ich „Tot ziens!“ („Bis bald!“) und wir hören uns nächsten Sonntag! 

Eure Ella-Marie

 



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