Traveldiary – Berlin

Traveldiary – Berlin

Endlich war ich wieder mal in Berlin! Das letzte Mal ist ja schon lange her (ein paar Jährchen) und damals war die Zeit zu kurz, um etwas anderes, außer die typischen Sights zu sehen. Bei meinem Kurztrip in die deutsche Hauptstadt habe ich endlich mal ein paar andere Seiten Berlins gesehen.

Unterkunft

Meine Unterkunft war ein Campingplatz – mitten in der Stadt! Denn ich war mit unserem Wohnwagen unterwegs und hatte nicht nur Berlin im Radar. Der Campingplatz ist (zum Glück) klein und von zwei Flüssen umgeben. Zu meinem Glück gibt’s beinahe direkt vor der Türe gleich zwei Busstationen, die als Verbindung zur U-Bahn fungieren. Für die Nicht-Camper unter uns gehört zu dem Campingplatz auch ein kleines, billiges Hotel. Da die Sanitäranlagen des Campingplatzes immer (!) sauber waren, nehme ich an, dass auch die Zimmer des Hotels zwar einfach, aber sauber sind. Aber wie gesagt, es ist eine Annahme, da ich nicht in den Zimmern war. Die Betreiber des Campingplatzes sind überaus freundlich, aber – Achtung Spoiler! – die Freundlichkeit ist nicht nur hier bei der Unterkunft vorhanden. 😊

 

Trip-Tipps

Meine exklusiven Trip-Tipps häufen sich hier in Berlin! Denn Berlin bietet so viele und so unterschiedliche Möglichkeiten, dass mir die Zeit (wieder mal) zu kurz wurde. *

  • Kastanienallee / Prenzlauer Berg:
    Im Gegensatz zur bekannteren Schönhausener Allee gibt es in der Kastanienallee die etwas alternativere Szene. Von Büchershops über Designer-Mode-Label und echt netten Cafés (dazu mehr im nächsten Punkt) findet man entlang der Straß

    • Love Story of Berlin:
      Nein, nein, ich erzähle euch jetzt nichts über Berlin – Ein besonderer Bookstore trägt den Namen: „Love Story of Berlin“. Dieser Buchladen verkauft nämlich nur englische Bücher! Egal ob groß oder klein, jung oder alt – egal ob Fantasy oder Romane, ich kann euch versichern, hier findet ihr alles, was das Leserherz begehrt.
    • Café Placebo:
      Wenn ich mal pausiere, dann natürlich mit Stil. 😛 Spaß beiseite, dieses Café überzeugt nicht nur mit seinen echt leckeren Angeboten, sondern auch seinem Stil (noch ein urtypisches Café mit dunkler Holzeinrichtung, aber trotzdem oder dadurch echt gemütlich), sondern auch mit den Preisen. Denn zu jeder Tageszeit gibt’s hier echt leckere Kuchen und Torten. Aber nicht nur Süßes, auch Pasta und Salate bietet der Bäcker an – und die schmecken echt gut! Für einen Teller Pasta zahlt man nur 5,-€ und für ein großes Stück Kuchen 2,90€. Einen Besuch ist dieses Café also auf jeden Fall wert!
  • Berlinische Gallerie / Stadtmitte (Museum für moderne Kunst):
    In beinahe jeder größeren Stadt möchte ich zumindest ein Museum besuchen – und da fällt meine Wahl fast immer auf ein Museum für moderne Kunst. Besonders die Fotografien sagen mir zu und ich genieße es, ein paar Stunden Kunst zu betrachten. Ich hatte das Glück, genau eine besondere Ausstellung zu sehen: Fotografierte Ferne. Wahnsinnsbilder – auch die Malereien der Berlinischen Sammlung und der aktuellen Ausstellungen.
  • Bergmannstraße / Kreuzberg:
    Jaja, war ja typisch, dass ich das Hipster-Viertel Berlins besuche. Naja was soll ich sagen, man muss den Gerüchten ja auf den Grund gehen. 😉 What I can tell about it: Die Bergmannstraße bietet wirklich alles, was das Hipster-Herz begehrt. Ich spreche dabei (in 1. Linie) nicht vom neu-modernen-teuren Hipster-Dasein, sondern noch vom typischen, künstlerischen Hipster-Leben. Meine Top-Hotspots der Bergmannstraße:

    • The Vegeterian Butcher:
      Ein wirklich typischer Hipster-Imbiss – mit vegetarischer Currywurst und Süß Man merkt kaum, dass das in Wirklichkeit gar kein Fleisch ist und auch die Currysauce ist extrem lecker. Nicht umsonst wurde Der Vegetarische Metzger mit Platz 9 von Berlins besten Currywürsten ausgezeichnet. Unschlagbar hier sind die Süßkartoffelpommes! Ein Must-Eat wenn man schon mal in Berlin ist.
    • 24colours:
      Dieses Modegeschäft ist eine echt gute Alternative zu Ketten wie H&M und Co. Sämtliche Kleidungsteile sind auf 300 Stück limitiert – und trotzdem nicht teurer als die Ketten-Kleidung. Der Stil ist lässig, modern, bisschen alternativ und echt cool.

*Ich habe hierbei die typischen Sights ausgelassen, da diese ja sowieso auf verschiedensten Internetseiten aufgelistet sind. Meine ganze Konzentration liegt auf kleinen, versteckten Plätzen, die man nicht so schnell über Reiseführer und Co. findet.

Kosten & Must-Haves

Die günstigste Möglichkeit nach Berlin zu reisen ist meist der Zug. Hat man jedoch auch noch weitere Urlaubsziele bietet sich ein Campingurlaub an – darüber schon mal nachgedacht? 😊 Ansonsten gibt es immer wieder billige Hotels und Unterkünfte und auch die Lebenskosten (wie Restaurants, Imbiss, Shoppen,…) halten sich im normalen Bereich.

Mit einer Tageskarte (7€ pro Erwachsener) kann man bis am nächsten Tag 3:00 Uhr morgens sämtliche öffentliche Verkehrsmittel nutzen.

All in all

Berlin ist nun mal Berlin und beherbergt verschiedenste Menschen. So ist auch die Stadt kulturell geprägt, bietet viele Museen und auch allerlei andere Freizeit- und Erkundungsmöglichkeiten. In Berlin findet jeder etwas für sich – ganz egal ob Familienurlaub, Pärchenreise oder alleine die Stadt erkunden.

 


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Ein bisschen Tourismus gehört trotzdem dazu: Ein Stück Berliner Mauer.
Mittagessen im Placebo: ein kleiner gemischter Salat und Spaghetti Bolognese.                         (Kastanienallee / Prenzlauer Berg)

Museum für moderne Kunst: Die Berlinische Galerie!
Einer der besten Currywürste Berlins: The Vegeterian Butcher! (Bergmannstraße / Kreuzberg)

 



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