Gluten – What’s That? + Alternativen zum Mehl

Gluten – What’s That? + Alternativen zum Mehl

Glutenfreie Ernährung ist ja momentan total „in“. Dass Gluten aber oft Beschwerden verursacht und viele Menschen deshalb darauf verzichten, ist aber selten bekannt.

Was ist Gluten?

Gluten ist ein Gemisch aus verschiedenen Proteinen und trägt auch den Namen „Klebereiweiß“. Gluten kommt in Getreidesorten vor und funktioniert – wie der Name schon sagt – als Kleber. Es sorgt dafür, dass aus Mehl und Flüssigkeit der typische Teig entstehen kann.

Nicht in jeder Getreideart ist auch gleich viel Gluten enthalten. In Weizenmehl beispielsweise findet sich viel mehr von diesen Proteinen als in Roggen oder Dinkel. Besonders in den letzten 50 Jahren hat sich in unserer Ernährung viel geändert – und damit auch die landwirtschaftlichen Voraussetzungen. In dieser Zeit veränderte sich auch der Weizen: Waren es vor 50 Jahren noch 5% Gluten im Weizen, besteht Weizen jetzt schon aus fast 50% aus Klebereiweiß.

Gluten trägt bestimmte Proteine in sich, die für den Körper gefährlich werden können. Eine bekannte Erkrankung ist Zöliakie, die Glutenunverträglichkeit, doch dazu im nächsten Punkt mehr. Fakt ist: Auch ohne genetische Erkrankungen kann Gluten ein Problem für die Verdauung darstellen.

Krankheiten durch Gluten

 

Mit diesem Beitrag möchte ich jetzt nicht genauer auf die Krankheiten eingehen, dazu habe ich nicht die korrekte Ausbildung. Aber daher ich selbst Probleme mit Gluten habe, ist es mir wichtig aufzuzeigen, dass es Gründe für eine glutenfreie Ernährung gibt.

  • Zöliakie
    Zöliakie ist wohl die bekannteste Erkrankung in diesem Bereich. Anders als viele glauben, entsteht diese Krankheit nicht im Laufe der Zeit. Zöliakie ist eine autoimmune Krankheit und ist genetisch bedingt. Wird diese Krankheit nicht beachtet, kann sie viele weitere Krankheiten, wie Darmkrebs, zur Folge haben.
  • Glutensensitivität
    Hierbei liegt die Ursache bei oben beschriebenen Problem: die hohe Anzahl an Gluten in unserer Ernährung. Da diese Proteinmischung eben für unseren Körper nur schwer zu verarbeiten ist, kann es zu Glutensensitivität kommen, wenn wir zu viel davon essen.
  • Weizenallergie
    Diese Allergie ist etwas unbekannter als obige Krankheiten. Doch die Weizenallergie hat auch nichts mit Gluten an sich zu tun. Hierbei ist der Patient allergisch gegen ein bestimmtes Weizenprotein.

Die Beschwerden können sich bei allen drei Krankheiten ähneln. Daher sollte man bei Beschwerden einen Arzt aufsuchen, um die Ursache auch wirklich klären zu können.

Glutenfreie Mehl-Alternativen

Auf Weizen zu verzichten ist also auf jeden Fall eine gute Idee, denn nicht nur Probleme im Darmbereich, sondern auch eine Gewichtszunahme können die Folgen sein. Bücher wie „Weizenwampe: Warum Weizen dick und krank macht“ von William Davis beschäftigen sich genauer mit den Folgen von übermäßigem Weizengenuss in unserer Ernährung.

Doch welche Alternativen zu herkömmlichen Weizenmehl gibt es überhaupt? Das kann ich euch sagen: Viele!

  • Kokosmehl
  • Sojamehl
  • Kichererbsenmehl
  • Hanfmehl
  • Leinsamenmehl
  • und und und..

Der Vorteil von diesen Mehlen ist, dass die meisten davon weniger Kohlenhydrate beinhalten als das herkömmliche Mehl. Sie sind also für eine Low-Carb-Ernährung gut geeignet.

Und was ist mit Müsli, Nudeln und Lasagneblättern? Auch hierfür gibt es glutenfreie Alternativen.

  • Haferflocken, Cornflakes oder Sojamüslis
  • Linsennudeln
  • glutenfreie Lasagneblätter
  • und wieder viele mehr

Wo bekomme ich glutenfreie Lebensmittel?

Glutenfreie Lebensmittel gibt es heutzutage in vielen Lebensmittelmärkte. In fast jedem Spar, Billa, etc. findet man die Produkte von „Schär“. Wer jedoch nach einer gesünderen Alternative zum Weizen sucht, sollte die Finger von diesen Produkten lassen. Denn die Produkte sind meist nur chemisch ver- und bearbeitet.

Höherwertige glutenfreie Lebensmittel findet ihr in Bio-Läden und inzwischen auch schon in vielen dm-Filialien.

Eine glutenfreie Ernährung ist möglich und bringt auch viele Vorteile mit sich. Aber hin und wieder normales Getreide schadet unserem gesunden Körper auch nicht. Denn wie überall auch sonst in der Ernährung gilt: Die Masse macht’s!

 

Ihr seid auf den Geschmack gekommen? Na dann, (fast) alle meiner Rezepte sind glutenfrei – ihr findet sie hier.

Eure Ella-Marie

 



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