Let’s Change – Was Veränderung wirklich bedeutet und wie man damit umgeht

Let’s Change – Was Veränderung wirklich bedeutet und wie man damit umgeht

Momentan hört und liest man auf Blogs und sozialen Netzwerken immer wieder vom Entschluss, etwas zu ändern. Und dabei wird der Weg bis zum Ziel oft so einfach dargestellt. Dennoch ist der Entschluss bloß der erste Schritt von vielen.


 

„Ab morgen starte ich ein neues Leben. Gesund leben, viel Sport, zufrieden sein.“ Nicht nur bei Neujahresvorsätze nehmen wir uns viel zu viel vor. Immer wieder und wieder beschließen wir, etwas oder gleich alles zu ändern – und zwar von heute auf morgen. Aber wenn’s so weit ist, fallen wir doch oft viel zu schnell wieder in’s alte Muster zurück. Denn Fakt ist: Veränderung passiert nicht von heute auf morgen und ist oft viel schwerer umsetzbar, als wir es anfänglich denken.

 

Ein Schritt vor und zwei zurück

Der Entschluss, etwas an sich oder dem eigenen Lebensstil ist schnell gefasst. Aber wie umsetzen? Man nimmt sich vor, alles mit einem Schlag umzukrempeln, das Leben neu zu starten. Aber so einfach ist das leider nicht. Alle, die schon mal versucht haben, etwas zu ändern, wissen das. Der Alltag holt einen ein und schnell wird aus dem anfänglichen Enthusiasmus stille Verzweiflung. Deshalb ist es extrem wichtig, sich darüber im Klaren zu sein, dass gerade am Anfang Rückschläge passieren. Veränderung ist ein langer Weg, nicht umsonst gibt es das Sprichwort: „Veränderung ist die einzige Konstante in unseren Leben.“

 

Ein langer, holpriger Weg bis zum Ziel

Wie schon beschrieben, passiert das alles nicht von jetzt auf gleich, sondern braucht seine Zeit. Besonders große Ziele, wie zum Beispiel die Entwicklung vom Couchpotato zum Halbmarathonläufer, vom Fast-Food-Junkie zum Healthy-Food-Blogger, dauern ein Weilchen. All dem sollten wir Beachtung schenken, bevor wir uns planlos, aber optimistisch in unser neues Leben stürzen. Und auch einige Zeit in die Vorbereitung stecken, denn wie überall ist die Vorbereitung das A und O.

 

Checkliste für Deine Veränderung

Wollen wir also etwas verändern, ist es am Anfang wichtig, einen guten Plan zu haben. So erleichtern wir uns so gut es geht den langen Weg bis wir erreichen, was wir wirklich wollen. Um unsere Veränderung auch erfolgreich abzuschließen, gibt’s eine kurze Checkliste.

1. Was will ich?
Die erste Frage, die wir uns stellen sollten: Was will ich überhaupt erreichen?

2. Ist es realistisch?
Manche unserer Träume sind schlichtweg nicht umsetzbar. Leider. Da ist es von Vorteil sich kleine Zwischenziele zu setzen; zum Beispiel eine kleinere Runde gemütlich Joggen. Wobei wir auch schon beim nächsten Punkt wären:

3. Zwischenziele setzen
Ein großes Ziel zu haben kann eine großartige Motivation sein – aber auch eine große Bürde. „Das schaff‘ ich eh sowieso nicht.“ ist wohl einer der meistgenutzten Sätze von Leuten, die ihre Träume aufgeben. Du willst sportlicher werden? Dann plane zwei Workouts die Woche und nicht fünf oder sechs. Du möchtest gesünder essen? Dann geh nur ein- oder zweimal pro Woche auswärts essen und koche sonst selbst. Du möchtest abnehmen oder bewusster Leben? Dann nimm dir 2 statt 10 Kilo im ersten Monat vor und schreibe jeden Abend drei positive Sätze über deinen heutigen Tag in ein kleines Notizbuch.

4. Sich einräumen, dass es auch mal schief geht
Am besten weiß man gleich zu Beginn, dass mit dem Entschluss nicht gleich alles anders ist. Natürlich haben wir schlechte Tage, Heißhungerattacken, sportfaule Momente und würden uns manchmal am liebsten im Bett verkriechen. Aber das gehört dazu! Um sich dem aber nicht besinnungslos hinzugeben, plant man am besten von Anfang an ein bis zwei Tage in der Woche, an denen man alles darf, was man sonst vermeidet. Ungesund essen, den Tag mit einer ganzen Serienstaffel im Bett verbringen, etc.

5. Die Ziele visualisieren
Schon mal was vom Visionboard gehört? Nein? Na dann wird’s Zeit! Ein Visionboard ist die Visualisierung deiner Ziele. Am besten nimmst du dafür einen (oder mehrere) A3 Zettel (oder ein paar A4-Seiten), ein paar Stifte und ein paar Zeitschriften zur Hand. Du hast doch sicher schon deine Vorstellung von deinem Leben, wie es aussehen soll? Dann suche dir aus Zeitschriften und Magazinen Beispielbilder für alles, wie du es gerne hättest. Mit ein paar Motivationssprüchen, Leitfäden und Sätzen wie „Ich werde regelmäßig Sport machen.“ oder „Ab jetzt esse ich gesund und ausgewogen.“ machst du aus dem leeren Blatt dein eigenes Visionboard.
Zusätzlich kannst du dir ja eine Richtlinie mit Regeln aufschreiben, die du einhalten möchtest. Schreibe dabei aber auch deine Anzahl an „Cheatdays“ nieder und – am allerwichtigsten – vermeide Negatives! Formuliere alles positiv, denn so fällt es dir später leichter, es umzusetzen.

6. Lasse niemals locker!
Der letzte Tipp ist ganz einfach: Gib niemals auf! Auch wenn’s gerade nicht so läuft, wie du es dir vorgestellt hast, nimm das als Motivation und lerne daraus. Wenn man fällt, heißt es aufstehen und weiter gehen und niemals locker lassen!

 

Ich hoffe, mit diesem Beitrag fällt es dir leichter, deine Ziele zu erreichen!
Wie gehst du mit Veränderungen um und wie setzt du deine Pläne um?

Eure Ella-Marie

 

Hast du mein letztes Life-Update vom September schon gelesen? Schau doch hier vorbei!

 



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