Traveldiary – Seattle || Day 4-6: Pancakes, Kirche und Yoga

Traveldiary – Seattle || Day 4-6: Pancakes, Kirche und Yoga

Hier bin ich wieder, eine „kurze“ Meldung aus den USA. Die Tage vergehen wie im Flug und ich muss eines sagen: ich mag Seattle immer mehr.

Wandern oder doch shoppen? – Saturday, Day 4

Eigentlich wollte ich am Samstag mit Elfie wandern gehen. Eigentlich. Denn das typische Seattle-Wetter hat mir/uns einen Strich durch die Rechnung gemacht. Mitten in der Nacht begann es, wie aus Kübeln zu regnen und es hörte auch bis Samstagabend nicht auf. Ein Ersatzprogramm war also angesagt, aber da ich ja eh spontan bin, ist das ja kein Problem. 🙂

Mein Tag begann mit den größten (und leckersten) Pancakes, die ich jemals gesehen hab. Das 24-Stunden-Diner liegt nur 1 km von meinem Zuhause entfernt und lässt sich also auch trotz Regenwetter ganz gut zu Fuß erreichen. Und der Marsch war’s wert. In den nächsten Tagen gibt’s dann mal einen Milkshake und sicherlich auch Burger und Fries. Das Diner ist übrigens typisch amerikanisch, Retro-Einrichtung, Rock aus den Lautsprechern. Wie man’s sich halt vorstellt.

Eine kleine Portion (normalerweise sinds 3 Pancakes) im Northstar Diner.

 

Danach entspannte ich für ein paar Stunden und sah mir ein paar Folgen Gossip Girl an. (ups, jetzt schau ich das wirklich…) Und dann ging es mit Elfie auch schon weiter in die Mall, ein bisschen shoppen und Schuhe schauen.  Am Heimweg nahmen wir dann Sushi und Co. mit, um gemütlich Abend zu essen und uns über Gott und die Welt zu unterhalten.

Avocado, Sushi, Salat und Lachs.

 

Kirche am Sonntag und abendlicher Spaziergang – Sunday, Day 5

Ja, ihr lest richtig. Ich war in einer Kirche. Selbst für mich fast schon unglaublich, aber es ist ein (wichtiger) Teil Amerikas Kultur, also war es für mich klar, dass ich mit Elfie mitgehe, wenn sie mich einlädt. Und das tat sie natürlich. Was soll ich sagen, ich war stunned. Die amerikanische Church ist wirklich nicht mit unserer zu vergleichen. Noch dazu war es keine katholische Kirche, sondern eine freie, spirituelle Glaubensgemeinschaft, in der jeder willkommen ist. Homosexuelle, Transgender, Dunkelhäutige, Muslime, Evangelische, Katholiken und so weiter – jeder ist gleich. Top! Die Leute waren super und die Messe glich eher einem gemeinsamen Singen (und ja, wenn den Leuten danach war, sind sie aufgestanden und haben einfach so getanzt) mit ein paar Reden über das Reflektieren und co. Es war zudem eine interaktive Messe, wir bekamen also einen Zettel, den wir während der Messe für uns selbst ausfüllen sollten.

Kirche mal anders – alles zum Thema Vergangenheit ablegen und Freiheit erlangen.

 

Gäbe es mehr Kirchen wie diese auf der ganzen Welt, dann hätten wir ein bisschen mehr Frieden.

Nach der Kirche waren wir kurz in einem Second-Hand-Shop, wo mir meine „amerikanische Oma“ zwei Shirts und ein Buch geschenkt hat. In den letzten Tagen sind wir uns wirklich näher gekommen und Elfies Freunde meinten schon, wir könnten verwandt sein, weil wir ähnlich aussehen und die gleichen Interessen teilen. I’ll miss her, wenn ich dann zurück in Österreich bin.

Da am Abend das Wetter besser wurde, verschlug es uns in einen Park (Carkeek Park) um noch etwas spazieren zu gehen und endlich war ich dann mal am Meer! Was mich wirklich beeindruckt ist, dass es in Seattle mitten in der Stadt Parks gibt, die beinahe schon einem Urwald gleichen.

Carkeek Park – ein Stückchen unberührte Natur mitten in Seattle.

 

Oma, die wären was für dich. Noch schlummert die Blumenwelt, aber schon langsam herrscht das Frühlingserwachen.

 

eeeendlich am Meer!

 

Dieser Strand am Pudget Sound ist immer Sommer besonders bei den “seattlerainer” sehr beliebt.

 

„Start your day right and end it the same way.“ – Monday, Day 6

Mein Montag startete mit etwas, das ich ewig schon ausprobieren wollte: Yoga. Ich hab mir nicht viel erwartet, aber eins ist festzuhalten: Es war vielleicht nicht so anstrengend wie mein Training zu Hause, aber dennoch stärker als gedacht. Mein Training für heute: erledigt. 🙂

Momentan sitze ich in einem kleinen Café an der Greenwood Avenue, genieße meinen grünen Tee und denk an euch.

Abends um 7:30 pm geht’s dann in die Symphonie Seattles, wieder mit Elfie, zu einem Live-Vortrag des National Geographics. Darauf bin ich schon gespannt!

 

Ich wünsch euch noch ein paar ganz schöne Sommertage,

xoxo Ella-Marie

 


PS.: Den ersten Traveldiary-Beitrag meiner USA-Reise verpasst? Kein Problem, du kannst ihn hier nachlesen.

PPS: Was ist eigentlich nun wirklich anders in den USA im Vergleich zu Österreich? Stay tuned, ein Beitrag in den nächsten Tagen deckt alle Unterschiede auf.



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