Traveldiary – Seattle || Day 7-9: Run, Girl, Run, Riesenrad + Wasserfälle

Traveldiary – Seattle || Day 7-9: Run, Girl, Run, Riesenrad + Wasserfälle

Meine Lieben, hier bin ich wieder. Hab’ auch diesmal viel zu erzählen über meine Tage auf der anderen Seite des Atlantiks.

 

Ein nicht ganz so ebener Lauf – tuesday, Day 7

Am Dienstag startete ich den Tag mit einem “ganz lockeren” Lauf. Die, dich mich und meine Trainingsangewohnheiten etwas besser kennen, wissen was das in Wirklichkeit heißt: alles andere als locker. Wobei ich mir diesmal wirklich vorgenommen habe, ein lockeres Tempo zu halten, wirklich! Das mit dem Tempo hat ja ganz gut geklappt, aber woran ich bei meiner Zielsetzung nicht gedacht habe sind die Höhenmeter, die es in Seattle zu überwinden gibt. Denn Seattle ist fast schon so hügelig wie San Francisco wurde mir gesagt. Tja, das hab ich dann auch gemerkt…500 Höhenmeter auf 9km in einer Stunde – meine Schienbeine und Waden danken mir noch heute am Donnerstag. 😛

Am Nachmittag hieß es dann wieder mit Elfie shoppen – die Malls ein bisschen inspizieren und zeitgleich eine Rundfahrt am Greenlake vorbei und durch das University District.

Die kurze Pause am Meer (Puget Sound) war die Anstrengung des Laufes total wert.

 

Seattle von oben – wednesday, Day 8

Die Space Needle hat mich zwar schon beeindruckt, aber ein zweites Mal würde ich mein Geld dafür nicht ausgeben. Da dann doch lieber mit dem Riesenrad an der Waterfront fahren! Hier oben hatte man einen super Ausblick auf die Skyline Seattles, die “Küste” und den Puget Sound. Ist zwar eine typische Touristenattraktion, aber was soll’s – toll war’s auf alle Fälle.

Seattles Great Wheel – viel besser als Space Needle.

 

Seattles Skyline.

 

Auf meinem Weg zurück zur Busstation.

 

Downtown Seattle, always a blast.

 

Am Weg dorthin kam ich das erste Mal an einem Zeltlager der Obdachlosen vorbei. Direkt unter der Brücke und versteckt hinter den Touri-Fallen schlagen sie ihr Lager auf und hausen in einfachsten Verhältnissen. Aber das war nicht meine einzige Begegnung an diesem Tag mit den homeless people. Am Weg nach Hause stand ich gerade an der Haltestelle und wartete mit Musik in den Ohren auf den Bus, als ich plötzlich 3 Polizeiautos und ein Rettungswagen, sowie ein Notarzt (glaub ich) entdeckte. Nur ungefähr 50m weit weg von mir versuchten sie einen Obdachlosen wieder zu beleben, jedoch scheinbar ohne Erfolg. Zum Glück kam dann auch schon der Bus und ich musste mir das weitere Szenario nicht ansehen bzw. es miterleben, denn auch wenn ich nicht genaueres sah, reichte das Wissen, dass da gerade um ein Leben gekämpft worden war. Die meisten von euch kennen mich, natürlich ging mir das zumindest gestern nahe…aber meine Therapie: einen Text schreiben und sich darüber klar werden, dass das eben ein Teil des Lebens ist. Und damit hat sich das Erlebnis für mich erledigt. (So hart das auch klingen mag)

Am Abend gab es dann den besten Burger, den ich jemals gegessen hab mit den allerbesten Pommes noch dazu. Zum Glück wohne ich hier nicht auf Dauer, sonst wäre das North Star Diner wohl mein Lieblingsplatz und ich einige Doller leichter, aber dafür viele Kilo schwerer.

Drive thru Burger im North Star Diner – love it!
Für meinen lieben Bruder: DAS sind super Autos. 😉

 

Snoqualmie Falls: die Umgebung Seattles – thursday, Day 9

Schon um 6:20 Uhr läutete heute mein Wecker. Auf auf, es hieß eine über 2 Stunden andauernde Busfahrt überwinden, um Wasserfälle zu erkunden. Gesagt, getan, um 7:15 war ich außer Haus, bloß um dann zu bald an der zweiten Transferstelle zu sein und 40 Minuten warten zu müssen. Der frühe Vogel hat also einfach mehr Zeit um Würmer zu fangen. 😉 Ich sah mir kurz das kleine Örtchen Snoqualmie an und machte mich dann auch schon auf den Weg zu den Wasserfällen.

Die Snoqualmie Falls sind ca. 60 km von Seattle entfernt…

 

…und man benötigt ca. 2 Stunden mit den öffentlichen Bussen. (Preis gesamt: $5,50)

 

 

Zwar waren sie wirklich schön anzusehen, aber wenn man die Krimmler Wasserfälle jährlich besucht, bewirken “unspektakulärere” Wasserfälle nur noch ein kleines: “Wow.” Dennoch genoss ich meine Zeit am Wasser und besonders den kleinen Park, der wieder mal wie ein Stückchen Urwald wirkte.

BigFoot is quite a big deal in Seattle. (No need to worry mum, ich bin gut wieder zu Hause angekommen)

 

Wie gesagt, ein Stückchen Urwald. Wär was zum Spazieren/Wandern für uns, Daniel. 🙂

 

Bezüglich der Parks sind die Amis wirklich fortschrittlich im Vergleich zu Österreich. Denn ein Park ist mehr als nur ein Stückchen Rasen mit ein paar Bänken und wenigen Bäumen. Ein Park ist frische Luft in den Lungen, (beinahe) unberührte Natur vor den Augen und ein Lebensgefühl, von dem man Kraft tankt.

 

 Genießt die Natur in Österreich und damit entlasse ich euch in ein schönes Wochenende,

xoxo Ella-Marie

 


PS.: Den letzten Beitrag findest du hier.



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